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mischen, gut schütteln und runterkippen

unangekündigt waren sie wieder da, obwohl ich sie sorgfältigst beiseite geräumt und in einer schönen kiste verstaut habe. nur leider in der gleichen kiste, denn dort rotteten sie sich zusammen, um dann gemeinsam wieder aufzutauchen.
eigentlich seid ihr eine gute mischung, denn so würde ich mich sofort wieder verlieben und müsste keine angst haben, dass ich verletzt würde. es wäre genau das, wonach ich mich sehne und genau das, was mich schon glücklich machen konnte. wenn man euch nur mischen könnte - ich würde es runterkippen und den rausch genießen.
17.8.07 01:05


weggeworfen.

ich würde dich nur beleidigen. dich angreifen. und du teilst mir mit, dass ich pünktlich zum 30.6. nicht mehr zu dir passe.

danke. danke, dass du mich solange rücksichtslos ausgenutzt hast. dass ich immer dann da war, wenn es dir gerade gepasst hat und dich unterhalten durfte. dass ich so unglaublich blöd war, zu glauben, du würdest dich auch nur annähernd noch für miich interessieren. aber nein - langsam erkenne ich, was ich noch für dich bin. ich war nicht die, die du lieben konntest. stattdessen hast du eine andere getroffen, während ich nacht für nacht hier saß, mir die augen ausheulte und verzweifelt gehofft, gebetet habe, dass es noch eine chance für uns gibt. nochmal ein uns.
und ich hoffte weiter, immer weiter. auch als ich wusste, dass es vorbei ist, dass du mich benutzt hast wie einspielzeug und mich dann zu den anderen in den schrank gestellt hast. ich war blind vor hoffnung, immer noch die fröhliche zu spielen und mich dir weiterhin hinzugeben. ich wollte nicht in der kälte erstarren, die dein herz ausstrahlte, denn ich hatte soviel wärme und zuneigung, soviel liebe gesehen und gespürt. und gestern habe ich sie gesehen, in deinen feindlichen worten, die um 2.30 noch viel mehr wehtun als bei tageslicht. denn es gab nichts außer meinem kissen und dem rauschen der nacht, was mich ablenken konnte. da ist nichts anderes mehr, weil du mir alles genommen hast.
du hast mit meiner hoffnung gespielt, sie mit deinem egoismus geschlagen, auf den boden geworfen und nochmal zugetreten. um dann mit genugtuung zu sehen, wie mies es mir damit geht und dein primitives machtgefühl zu spüren.
ich kann dir eigentlich keinen vorwurf machen, denn ich bin diejenige, die hoffte. und schon wieder - ich nehme alle schuld auf mich, dabei bist du der selbstsüchtige egoist nach dessen regeln ich zu funktionieren hatte. ich versuchte die regeln zu ändern und es raubte mir die kraft. ließ mich an meinen grundsätzen, an mir und meinen weltvorstellungen zweifeln. und jetzt das - ich passe mit meinen urteilen nicht mehr zu dir. aber ich musste die deinen schlucken und mir vorwürfe machen lassen. du hast es genossen, wenn du gespürt hast, wieviel mir an dir liegt, wenn du meine angst gehört hast, wenn ich dich nicht verärgern wollte. wenn ich mich an dich verkauft habe.
du hast meine hoffnung weggeworfen. ich weiß, dass sie wiederkommt. und ich weiß nicht, was du tun noch tun kannst, ohne dass ich dich immer noch mag. zu sehr mag.
1.7.07 20:56


vielleicht sind wir regentropfen. einsame, kleine regentropfen, die darauf hoffen irgendwann auf eine oberfläche zu treffen und dank der schwerkraft an ihr herunterzulaufen. mit viel glück verbindet man sich dann sogar mit einem anderen regentropfen - für eine kurze zeit. denn die meisten laufen ein stück zusammen und werden dann vom wind wieder auseinandergeschoben. andere laufen immer alleine und schlagen irgendwann auf der erde auf. sie versickern stumm. alle versickern stumm oder landen in haaren, auf asphalt oder polyester.
was passiert mit uns, wenn wir auf polyester landen? und wo gehen die tropfen hin, mit denen wir verbunden waren? wie wird man ein einzelner tropfen?

es wird nacht. es regnet. leise schlagen die regentropfen auf den asphalt. oder verbinden sich zu winzigen momenten des glücks.
1.7.07 00:20


so ist es nicht

glashaus ~ in meinem leben

Wahrscheinlich is' das hier die Regel
Man lebt eine Weile ganz glücklich zu zweit
Irgendwann trennen sich die Wege
und jeder geht einfach seinen eigenen allein
Doch was mich betrifft,
könntest du genauso gut,
wenn du gehn willst mir Arme und Beine abtrennen

Denn ich brauche dich in meinem Leben
Meine Farben verblassen,
wenn meine Sonne nicht scheint
Brauche dich zum Überleben
Wie Fische das Wasser,
kann nicht ohne dich sein
Kann nicht sein...
Kann nicht sein...

Wahrscheinlich ist es so im Leben
Nichts ist für ewig,
alles vergeht mit der Zeit
Verbindungen reißen wie Fäden
Wie Töricht es sein muss, zu wollen,
dass was bleibt
Doch in meinem Fall,
ist es ein anderes Problem
Wer mir dich nimmt,
kann mir ebenso Augen und Ohren nehmen

Denn ich brauche dich in meinem Leben
Meine Farben verblassen,
wenn meine Sonne nicht scheint
Brauche dich zum Überleben
Wie Fische das Wasser,
kann nicht ohne dich sein
Kann nicht sein...
Kann nicht sein...

Ich frag' mich was ich dem entgegne,
dass so wie es aussieht wie hier,
die Regel zu sein scheint,
denn ich brauch' dich in jedem Fall hier bei mir
Wie soll ich's beschreiben
Du bist für mich unentbehrlich
und ich bete dafür,
dass du bleibst,
weil wenn du gehst es mir die Kehle abschnürt



mir ist eins klargeworden. gestern, als du mir schriebst. als du mich anschuldigtest, dich hintergangen zu haben und mich als ein primitives ding abstempeltest. ich dachte immer, es würde nicht ohne dich gehen, doch es geht sogar sehr gut, wenn du der bist, den ich gestern gesehen haben. der mich beschimpft hat, der das zerstört hat, was uns verband. der mich entillusionierte.
ja, wahrscheinlich schwebte ich in einer illusion von dir, weil ich deine beste seite sah und diese mir so unbeschreiblich gut tat. diese seite, die ich zu lieben begann, aber die nur eine kleine von dir ist. denn da ist auch diese andere seite, die mir so kalt erschien und die mich so verletzten konnte, weil mein herz noch immer viel zu weit geöffnet ist für dich. für eine illusion, die gerade zerplatzt wie ein traum beim aufwachen. mit jeder sekunde ein bisschen mehr. und jedes deiner wörter hat uns weiter auseinander gebracht.
denn wer bist du eigentlich. und was bist du, wenn du du bist, noch für mich?
29.3.07 22:14


die zeit, mein feind

alle sagen, mit der zeit wird es besser. ich kann sagen, dass es nicht besser wird. dass es immer wieder aufgewühlt wird. zuerst ganz leise und man denkt, man könne es beiseite schieben, aber dann wird es größer und stärker und macht jede kontrolle überflüssig.
da bist du schon wieder. schon wieder. mittlerweile ist soviel zeit vergangen, aber ich habe das gefühl, immer noch auf der stelle zu treten und keinen schritt voran zu gehen, weil mich etwas an gummiseile fesselt, die verhindern, dass ich mich entferne. die mich immer wieder zurückreißen.
ich weiß, ich muss diese seile durchschneiden. ich darf mich nicht mehr von meinem feind, der zeit, besiegen lassen. ich muss handeln. weg von dir. ich bin wieder im mittelpunkt. ist ja schließlich auch mein leben.
25.3.07 14:36


so soll es sein

und so war's erdacht- singt mir thees uhlmann ins ohr. thees, den du noch nie mochtest. für den du mich auslachtest, dass ich solche musik höre.
beim letzten mal thees hast du neben mir gesessen und es schrecklich gefunden. jetzt sitze ich hier alleine und niemand findet es mehr schrecklich, zieht mich wegen meiner musik auf und küsst mich. niemand ruft an weihnachten an, weil er es nicht mehr aushält. niemand, der mich morgens weckt und niemand mehr, für den ich mir auf der treppe die beine breche. du bist der niemand, für den ich im zug weinte, am telefon weinte, auf der straße weinte. tagelang konnte ich nichts anderes als weinen. mein körper weinte sich leer, doch meine seele verschloss sich vor dem monsun und sperrte alle bilder ein. ganz tief rein, sodass sie langsam, stück für stück jetzt rauskriechen. oder niemals rauskriechen werden.
natürlich ist alles wie früher. ist ja auch schon zwei monate her. natürlich können wir ganz locker, fröhlich und spaßig mteinander umgehen. können wir das? warum bin ich traurig, wenn ich auf deine nächtlichen sms scheinbar locker und freundschaftlich antworte? weil ich dich nicht verlieren will. weil all das immer noch das in mir trifft, was du in mir getroffen hast. und weil ich angst habe, dass ich nicht mehr die für dich bin, die ich sein will, wenn du weißt, dass du mir immer noch so viel bedeutest.
und so soll es wohl sein. mit uns sollte es nicht sein, aber wer weiß, warum. für mich war es großartig, perfekt, besser hätte es nicht sein können. nun heißt es warten. warten, bis du aus meinem herz ausziehst. bis mir solche abende wie dieser nicht mehr weh tun. bis ich thees ohne stich im herz hören kann.


und wenn man nur wüsste, woher man kommt
wenn man nur wüsste wohin
es einen unweigerlich führt
und wann du mich das nächste mal berührst -
mit den schönsten songs der welt
durch das schönste aller leben.

die trombone bei moon river
wie sie die hoffnung erhellt
die geigen bei wonderful world

ich lebe mich durch eines der schönsten leben
mit den schönsten songs der welt.
10.3.07 21:27


besser?

es wird bsser. oder zumindest bin ich gut darin, mir das einzureden. mich abzulenken und mir das gefühl zu geben, dass du langsam aus meinen gedanken, aus meinem herz, aus mir verschwindest. ich setze mir zwischenzeitlich ein krönchen der verdrängungskünstlerin auf. aber es rutscht und passt mir nicht, weil es zu schwer für mich ist. zu groß, zu...ach was weiß denn ich.

denn es ist nicht besser geworden. es scheint besser zu sein, wenn ich beschäftigt bin, abgelenkt werde, nicht nachdenke. oder mir den kopf mit dingen zudröhne, die keinen platz für mein herz lassen. doch es schreit, schreit immerzu und immer noch nach dir. denn ich schreie nach dir und stürze mich mit all meiner verzweiflung und meinem schmerz in ablenkung. und dann gibts diese momente wie diesen, in dem nichts mehr geht. in dem mir alles so unsinnig und bescheuert erscheint, was ich versuche, um meinem herz keinen platz zu geben, um laut zu sein. aber es ist laut, denn wie könnten sehnsucht und schmerz leise sein. sie waren es in mir noch nie, vielleicht, weil ich einfach so bin wie ich bin, mit dem herz im kopf. vielleicht wäre es alles anders gelaufen, wenn es dort nicht wohnen würde, wenn ich dich damit nicht unter druck gesetzt hätte. zum glück lässt das herz ein wenig platz für den verstand, der mir immer wieder sagt, dass es nicht so ist. meine was-wäre-wenn-spielchen abbricht und mir nicht die schuld gibt, denn es gibt keine schuld zu tragen. höchstens du könntest schuld haben, aber daran kann und will ich nicht denken. es wäre nicht besser, wenn ich dir die schuld geben könnte. was würde es auch ändern? was könnte es auch ändern? und da diese antwort mir nie gegeben wird, macht es keinen sinn, mich in hypothtischen gedanken zu verfangen und mich damit scheinbar zu trösten.

es ist, wie es ist. nicht besser.
21.1.07 00:47


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