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du

du, du und immer nur du. du bist in meinem kopf, in allem, was ich sehe, fühle, rieche oder denke. du blockierst meine gedanken, lässt mich nicht los und machst mich unfähig, den kopf frei zu bekommen. ich weiß, dass es falsch es, dass es mir weh tut, aber ich kann nicht dagegen kämpfen. jede sekunde mit dir hat sich in mir eingebrannt und quält mich. deine stimme fehlt mir zum einschlafen, deine sms fehlen, um mir den tag zu verzaubern und mir in lächeln zu schenken. mein herz lächelt nicht mehr, es frisst mich auf, weil du in ihm wohnst. wohntest. das gefühl, dass das alles vorbei ist, macht mich kaputt. ich will unsere zeit zurück, will dich zurück und will, dass vorgestern nacht nicht wirklich ist. lass mich aufwachen aus diesem traum, lass alles wie vorher sein. lass dich wieder in meinem leben sein.

aber da ist nichts außer meiner erinnerungen. ich will dir schreiben, dich hören und dich hier haben, aber nicht als freund, sondern als der mensch, der du für mich warst. bist. es ist pervers und abartig, wie sehr mein leben sich um dich gedreht hat- wie um eine droge, die ich brauche. ich bin auf entzug und er tut weh. es tut körperlich weh und es gibt keinen ausweg. lenke ich mich für einige minuten ab und meine, es tatsächlich zu schaffen, kommt irgendwas, das mich zurückschmeißt. zuviel haben wir in diesen drei monaten geteilt, zu nah warst du mir und zu sehr hab ich dich in mein leben gelassen. meine liebe hat dich verschlungen und will dich festhalten, aber mein verstand prügelt auf sie ein und sagt ihr, dass sie loslassen muss. doch es geht nicht. zu stark sind diese gefühle, dieser verlust und meine sehnsucht nach den alten zeiten.
ich weiß, dass es weitergehen muss und weiß auch, dass du dein leben weiterlebst, so wie auch meins weitergeht. und es tut weh. von 100 auf null, von jetzt auf gleich. ich kann es nicht. es geht nicht. aber ich kann auch nicht mit dir sein, könnte es nicht ertragen, deine stimme zu hören - jetzt als bester freund. es geht nicht mit dir, weil du jetzt anders bist. du darfst nicht mehr der sein, der du für mich warst, weil es keinen sinn macht. genausowenig wie es sinn macht, in der alten zeit zu versinken, aber ich tue es, weil ich nicht anders kann. ich bin zu schwach, um aufzustehen und dich zu vergessen, weil du zuviel von mir mitgenommen hast.
natürlich werden andere kommen, irgendwann, aber sie sind so weit weg, genauso weit weg, wie du für mich gerade bist. es ist unüberbrückbar, was deine worte zwischen uns geschaffen haben, was sie in mir zerstört haben. meine hoffnung, meine freude, das leuchten in meinen augen und die freude an all den dingen, die ich durch dich hatte, obwohl sie mir so fern waren und nicht interessierten. ich hörte dir zu, ließ mich anstecken von deinem feuer für deine materie und übertrug dieses feuer in mich. ich spürte, wie es in mir brannte und wie es mir gut tat. wie es mich ausfüllte.
all das rächt sich jetzt und reißt mich in stücke. es geht nicht. ich komme davon nicht los, egal, mit was ich mich beschäftige. und selbst wenn ich mich nicht beschäftige, ist der schmerz sofort wieder da. ich kann nicht schlafen, ohne deine stimme, deine wünsche und den gedanken, dass du morgen wieder da bist und mich weckst. denn da ist nichts, was mich weckt.
ich will wissen, wie es dir geht, was du machst, was du denkst, aber ich darf nicht, denn der bereich gehört mir nicht. nicht mehr. wir werden irgendwann freunde sein und ich kann zurückblicken, aber dieser verlust bleibt. der verlust eines menschen, den ich liebte und der mich zu anfang noch zurückliebte.
je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir, was für ein besonderer mensch du für mich warst. was du mir geschenkt hast, was du mir bedeutet hast und wieviel kraft ich durch dich bekam. wie sehr ich mich in dich verlieben konnte und wie sehr es mich abhängig machte. du, du und immer wieder du. zuviel zu großes du in meiner kleinen großen welt. zuviel du in mir. zuviel, was mich füllte und stütze. und zuviel, was mich nun zerfrisst und lähmt.
5.1.07 23:35


und der letzte vorhang ist gefallen

du sahst ihn eher fallen als ich und wolltest mich davor schützen, genauso zu fallen wie der vorhang. aber konntest es nicht. solltest es nicht, weil weitermachen nur theater gewesen wäre. ganz schlechtes theater.
nicht jede inszenierung hat ein gutes ende und wir brachen unsere kurz nach der exposition ab. du brachst ab, weil es nicht reichte und war für mich schon viel weiter im drehbuch vorangeschritten und dachte, ich wisse, dass du genauso fühltest wie ich. vertan. wie der hahn sprach, als er von der ente stieg. ich kann nicht abbrechen, aber ich muss, weil du nicht mehr da bist, auch wenn ich dich überall sehe. in meiner stadt, in meiner wohnung, in meinem bett, in meinem herz. im sturm hast du all das erobert und dich eingebrannt, denn es passte. perfekt, ohne korrekturen und wundervoll in mein leben. du wurdest ein teil, der teil, der mich am innersten punkt berührte, streichelte und geborgenheit gab. jetzt schmerzt das alles und lähmt mich. reißt mich in stücke, sobald ich etwas sehe, rieche oder nur die augen aufschlage.
du bist weg. das ist weg, was ich brauchte und was mir kraft gab, zu schwimmen, um mich im großen, neuen ozean zurechtzufinden. du hast mir einen rettungsring dagelassen, auf dem freundschaft steht. ich kann ihn nicht greifen. noch nicht. aber ich hoffe, ihn irgendwann greifen zu können und in dein boot zu steigen, damit wir zusammen schippern können.
mir ist kalt. immer, egal was ich tue, denn mein feuer ist erloschen. die kleine flamme, die da war, ist erlischt. alles wieder auf anfang und noch weiter zurück. als hätte ich einen teil bei dir gelassen, in der großen stadt mit den hochhäusern und dem goetheschillerpark, wie ich ihn vor fünf tagen noch getauft habe. unser park. wir. aber das alles nur in meinen erinnerungen. du nur noch in meinen erinnerungen. sie sind stark, zu stark für mich und drängen mich in die ecke. in der auch nur du wartest.
ich muss in meine alten ecken zurück. aber auch da bist du überall hin, bei jedem telefonklingeln, bei jeder sms, bei jeder tagesthemensendung, bei jedem verdammten mal "patience" im radio und in jedem kinderpingui. ich seh mich um, aber auch da bist du. überall hast du dich in miniatur eingepflanzt, um mich zu erinnern. nicht mal auf der straße bin ich sicher, weil ich dein auto sehe.
ich wünschte, ich könnte wütend sein, dich verfluchen und das ganze als schlechte erfahrung abhaken. nicht mal das kann ich, weil es wundervoll war. und weil der letzte vorhang zwar dramatisch, aber fair war. ich muss dich aus meinem drehbuch rausschreiben, in eine nebenrolle. doch die wirst du nie sein, weil du zar nur kurz, aber dafür umso intensiver und schneller meine hauptrolle warst und die auch bleiben wirst. ich kann dich nicht mehr aus mir herauswerfen, dazu bist du zu sehr drinnen, aber ich kann damit leben. alle tränen um uns weinen und das alles so sehr in mir verankern, dass ich dich wundervollen menschen nicht verliere, sondern du noch wertvoller wirst, wenn du mein freund bist. denn ich weiß, dass du einer der menschen bist, die ich in mein drehbuch gucken lasse. die in meinem leben eine hauptrolle spielen dürfen und mir dennoch nicht die show stielen. es wird eine hoffnung sterben, die gerade blüht, denn du hast dich nicht vertan. das würde nicht zu dir passen. du wirst nicht in ein, zwei monaten anrufen und mir sagen, dass du dich vertan hast. dass es nicht so ist, wie du es mir sagtest. nein. das wird nicht passieren. und ich werde das irgendwann verstehen, hinnehmen und meine hoffnung auf einen anderen projezieren, ohne dich aus meinem herzen zu werfen.
das alles wird zeit brauchen. ich werde zeit brauchen. und der vorhang wird die tränen trocknen und sich über unsere gemeinsame zeit legen, bis er wieder aufgeht und uns den zweiten akt präsentiert.
5.1.07 00:10


weil meiner welt ein großes stück fehlt

Seitdem du weg bist
ist so manches Ok
Dafür dass es korrekt ist
tut es aber ganz schön weh
Ich bin
wirklich gesegnet
Hatte Glück und vieles ist super wie es ist
bis auf die Lücke die nicht schließt
Es ist ein
fetter Kreis von 280°
Der rettende Beweis
den ich leider grad nicht hab'
Es ist der Sinn des Lebens
den keiner mehr verrät
Man muss wirklich kein Genie sein
um zu merken dass was fehlt

Bei Gott
Es fehlt ein Stück - haltet die Welt an
Es fehlt ein Stück - sie soll steh'n

Und die Welt dreht sich weiter
Und dass sie sich weiter dreht
Ist für mich nicht zu begreifen
Merkt sie nicht dass einer fehlt

Haltet die Welt an - es fehlt ein Stück
Haltet die Welt an - sie soll steh'n

Es ist nicht zu beschreiben
wie kalt und leer es ist
Ich versuche nicht zu zeigen
wie sehr ich dich vermiss'
Meine Freunde tun ihr Bestes
Aber das Beste ist nicht gut genug
für das was du mir warst
hat diese Welt kein Substitut
Dies ist ein
Akt der Verzweiflung
Ein stummer Schrei
Eines Menschen voller Leid und
seiner Wunde die nicht heilt
Es ist ein
letzter Kampf gegen das woran es liegt
Wie ein Vogel mit nur einem Flügel der bestimmt nicht fliegt

Bei Gott
Es fehlt ein Stück - haltet die Welt an
Es fehlt ein Stück - sie soll steh'n

Und die Welt dreht sich weiter
Und dass sie sich weiter dreht
Ist für mich nicht zu begreifen
Merkt sie nicht dass einer fehlt

Haltet die Welt an - es fehlt ein Stück
Haltet die Welt an - sie soll steh'n

Es ist leicht zu erkennen
Und schwer zu ertragen
Wie konnte man uns trennen
Mein Herz trägt deinen Namen
Es ist die
alte Geschichte
Jemand stirbt
Es fehlt ein Stück vom Puzzle das so niemals fertig wird
Man sagt mir:
Halb so schlimm, es geht weiter wie du siehst
Um zu seh'n dass das nicht stimmt
braucht es keinen Detektiv
Ich kann meinen
Zweck nicht erfüllen
Wie eine Kerze ohne Docht
Dieses Schiff geht langsam unter
Merkt ihr nicht es hat ein Loch?

Bei Gott
Es fehlt ein Stück - haltet die Welt an
Es fehlt ein Stück - sie soll steh'n

Und die Welt dreht sich weiter
Und dass sie sich weiter dreht
Ist für mich nicht zu begreifen
Merkt sie nicht dass einer fehlt

Haltet die Welt an - es fehlt ein Stück
Haltet die Welt an - sie soll steh'n
2.12.06 15:56


that's why all good things come to an end

leben ist hinterlistig. da geht es einem kleinen individuum in seiner neuen, großen und bunten welt einige wochen gut, es liebt und wird hoffentlich auch wiedergeliebt (die wahrschenlichkeit ist hoch, auch wenn das kleine individuum es selbst nicht glauben kann) und plötzlich schlägt das leben mit einem metallhammer auf den hinterkopf unseres individuums. von jetzt auf gleich. obwohl doch alles wieder gut werden sollte.

nichts ist gut. der schlag allein wäre auszuhalten gewesen, aber das leben hat ein stück aus ihm herausgerissen. mitten aus dem herz. es ist betäubt, fassungslos, unfähig, auch nur eine minute zu denken. andere helfen, doch kommen ihm nicht nahe, weil es nicht geht. nichts und niemand kann ihm helfen, denn es ist ganz allein in seinem herz und mit der lücke. wenn es wenigstens bluten würde, dann würde es spüren, dass es noch fühlt. aber da ist nichts. kein schmerz, kein gefühl, kein herz mehr.

und es fehlt. jeden tag, jede minute, jede sekunde sind die gedanken bei dem fehlenden stück und dem vorwurf, es ohne verabschiedung ziehen zu lassen. nicht da gewesen zu sein, als man gebraucht wurde, obwohl herz und intuition befohlen haben, zu fahren.

nun ist es zu spät. es bleiben die erinnerungen, die im schmerz ertrinken. die bilder, die sich ins gedächtnis brennen. die stille, die unerträglich ist. und der drang, gegen all das anzukämpfen.

aber es geht nicht. es ist zu spät.
2.12.06 15:49


noch ein großartiges lied. mehr text bald.

virginia jetzt! ~ weil wir anfänger sind

Wir haben Fehler gemacht
Das ist nicht zu übersehen
Ich habe immer geglaubt
Wir würden alles verstehen
Ja verstehen, was wir sind
Dass wir Anfänger sind

Red? gegen die Stille
Sag irgendwas Dummes
Wie alle anderen Menschen
Sie wollen nicht, doch tun es
Ach was war?n wir blind
Weil wir Anfänger sind

Du versuchst, mich zu retten
Und bist selbst am ertrinken
Zwei Nichtschwimmer, die um ihr Leben winken
Denn die Liebe ist ein Meer
Mit gefährlichen Wellen
Du musst ganz tief tauchen, zu den allertiefsten Stellen

Da draußen die Welt
Ist eigentlich ganz schön
Wir haben uns zu lang versteckt
Ich will uns tanzen sehen
Lass uns Tanzen im Wind
Auch wenn wir Anfänger sind

In allem, was wir tun
Steckt ein ganzes Leben
In allen Gesten
Die wir uns geben
Ich weiß, was wir sind
Dass wir Anfänger sind

Du versuchst, mich zu retten
Und bist selbst am ertrinken
Wie zwei Nichtschwimmer, die um ihr Leben winken
Denn die Liebe ist ein Meer
Mit gefährlichen Wellen
Wir müssen ganz tief tauchen, zu den allertiefsten Stellen

Wo kein Licht ist
Wo alles ganz dunkel und dicht ist
Doch wenn wir das schaffen,
weil du ich bist
und ich wie du bin
wenn wir uns nah sind
so unendlich nah sind
6.9.06 20:07


klee ~ am ende der liebe

deine stille wird zu laut
und doch ist alles irgendwie vertraut
es ist schwer, mut zu fassen
und doch besser loszulassen.

denn für immer ist nicht ewig
nein, für immer ist nicht ewig.

am ende der liebe,
bleibt ein leises hoffen
und die drei worte
fest im herz verschlossen.

haben wir uns falsch gekannt
ist die liebe der feind des verstands
haben lange weggeschaut
und dem viel zu dünnen eis vertraut.

da sind keine tränen mehr
nein, da sind keine tränen mehr.

am ende der liebe
bleibt ein leises hoffen
und die drei worte
zu fest im herz verschlossen.


großartige worte für das seltsame gefühl im bauch. applaus für klee.
3.9.06 15:53


freiheit - und nun?

da bist du nun, du ersehnte freiheit. sei nicht böse, wenn ich dich blöd finde. aber so toll ist es nicht. genauer gesagt ist es nicht anders als vorher, außer dass mir etwas genommen wurde und mir einsamkeit hingelegt wurde. da sitz ich nun mit meinem blutenden herz, das unglaublich weh tut und von der einsamkeit nicht getröstet wird. es wird eher noch schlimmer. irgendwann hört es vielleicht auf zu bluten, aber sobald die wunde heilen will, reißt die einsamkeit sie wieder auf. so wird das mit der wundheilung nichts.

und nun? ich warte. und hoffe, dass die einsamkeit weggehen wird. irgendwann verblasst die liebe und das herz hört auf zu bluten. dann wirst du einen kleinen teil in meinem herz bewohnen und da bleiben. mit all der zeit, die wir hatten.

hoffentlicht ziehst du bald ein, damit die einsamkeit vergeht und ich mein licht wiederfinde. es ist kalt in der dunkelheit.
2.9.06 01:48


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