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DU. und ich irgendwo dabei

es gibt in meinem kopf nur noch wenige erinnerungen an die zeit ohne dich. auch wenn es nur ein halbes jahr mit wenigen wochenenden war- jede minute scheint sich mir eingebrannt zu haben. deine kleine kammer in meinem herzen ist voll mit bildern, tönen und gerüchen, die mich urückwerfen und eigentlich glücklich machen sollen. eigentlich. nein, sie machen mich nicht glücklich. sie nähren mein schlechtes gewissen, es nicht zu beenden. aber es geht nicht mehr. du hast einen dicken eisblock aus worten vor mein herz gelegt, der es lähmt und frieren lässt.
ich kann mit dem eisblock nicht leben. ich kann die lähmung nicht ertragen. und ich kann nicht ertragen, dass du plötzlich so anders bist. bist du so und hast mir die seite nicht gezeigt? oder war ich zu blöd und vor glück zu blind, um zu sehen, dass es nicht geht? habe ich mir selbst twas vorgemacht, um glücklich zu sein?
falls das so ist, muss ich mich bei dir entschuldigen. nein. muss ich nicht. es sind immer zwei schuld und eine schlacht kann nur verloren werden, wenn eine der seiten aufgibt oder kräftemäßig unterlegen ist. vielleicht habe ich zu früh aufgegeben und nicht dafür gekämpft, dass es gehen könnte. aber ich fühle, wie deine art in einigen punkten nicht stark genug für mich ist. nein, ich will nicht sagen, dass du schwach bist. nur nicht für mich passend.
so kitschig der satz auch klingt, aber ich will dich nicht verlieren. das jedenfalls schreit mein herz jedes mal, wenn ich auch nur daran denke, bald wieder allein zu sein. doch der kopf brüllt dagegen, dass es nicht anders geht. ich kann nicht kämpfen, ich brauche meine soldaten für den aufbau in meinem eigenen katastrophengebiet.
ich kann nur hoffen. hoffen, dass wir zusammen einen weg finden, der mich glücklich macht. auch wenn ich glaube, dass dieser weg utopie ist.
für die realität hoffe ich, dass es uns beide nicht zu sehr schmerzen wird und das wir es rechtzeitig bemerkt haben. da bist du und da bin ich, ehemals verbunden durch eine liebe, die nun langsam in meinen tränen untergeht. stück für stück reißt sie sich zwischendrin wieder hoch und fleht um hilfe. aber die gibt es nicht. nicht heute, nicht für uns. nicht so. nicht mehr.
20.8.06 22:31


das herz so schwer, der kopf so leicht

mir sind heute steine vom kopf gefallen. direkt vom kopf ins herz. dort schlugen sie ein und schmerzten wie nadeln, mit denen man sich in den finger piekst. sie betäubten mir zuerst die sinne, schmerzten und pressten ein bisschen blut aus meinem herz. herzblut. herzblut für eine liebe, die keine mehr ist, aber eine war. eine starke, laute, schöne, schnelle liebe voller achterbahnfahrten. doch es ist nicht mehr, wie es war. wote brachten die steine ins rollen, worte, die ich noch nie zuvor gehört habe und mein herz erkalten ließen. für diese worte kann ich niemanden lieben.
so liegen nun die steine in meinem herzen. groß und schwer und sperrig blockieren sie mich und einen klaren gedanken,d er vordringen möchte. im kopf fühlt es sich alles so einfach und leicht an; im herz ist es kompliziert und tonnenschwer.
und würden herz und kopf nicht schon genug mit - und gegeneinander zu tun haben, meint auch noch das gewissen, seinen senf dazu geben zu müssen. darf es das? nein, schreit der kopf. ja, flüstert das herz.
und nachher bin ich genauso schlau wie vorher. im kopf leicht, im herz tonnenschwer.
20.8.06 22:22


perfekt - unmöglich?

ja, es gibt sie. ja, es gibt perfektion. nicht was ordnung auf schreibtischen und in köpfen angeht, aber zwischen seelen und herzen. zwei menschen, die sich ohne worte verstehen, ergänzen, halten können - die sind perfekt.

und es gibt sehnsucht nach genau dieser perfektion...das gefühl, jemanden zu kennen, wenn man ihn genau 5 minuten angesehen hat. nach hause kommen. ohne erklären zu müssen. das herz gewärmt bekommen, ohne vorher eigenhändig das holz dafür hacken zu müssen. sich selbst im anderen erkennen, ohne das gefühl zu haben, sich korrigieren zu müssen. harmonie. stille.

das ist perfektion. das komplizierte an ihr ist die unerreichbarkeit bei den personen, bei denen man es am ehesten bräuchte. vielleicht ist diese art der perfektion eine art der liebe. vielleicht IST es liebe. wer weiß das schon?

die suche danach ist mühselig, doch man kann belohnt werden, wenn es nicht die ungerechtigkeit in der welt gäbe. tja. vielleicht auch eine art der gerechtigkeit, dass man immer wieder aufs neue danach suchen muss und sich nicht ausruhen soll.

falls jemand dieses gefühl findet, gibt es bitte bei mir zum universellen einsatz ab. oder besser nicht. vielleicht bin ich zu perfekt, um es halten zu können.
15.8.06 23:02


gefühl unbekannt verzogen

man hat das gefühl, man sollte etwas vermissen - eine ehemals beste freundin, die freiheit, die man mit einem auto hat oder die allmorgendliche weck-sms. aber man vermisst es nicht. warum nicht?

wie schnell stellt sich der mensch auf solche verluste und veränderungen ein? und warum tut er es? eigentlich sollte man froh sein, sich in sicheren bahnen, beziehungen und begegnungen zu bewegen und die große sehnsucht nach geborgenheit beschwor doch vor kurzem noch jede schlagzeile herauf. vielleicht ist es doch nicht so. es ist eine kurze trauer, bis man sich umgewöhnt hat.

natürlich ist nicht jeder verlust so schnell weggearbeitet. ob nun der lieblingsjoghurt nicht mehr im tiefkühlregal steht oder sich enge freunde nicht mehr melden - da unterscheidet das herz schon. doch trotzdem; irgendwann ist man darüber hinweg. findet sich ab.

ist es gleichgültigkeit? nein. vielmehr hält der mensch es mit den noamdenvölkern, die auch umherziehen. so muss man bei jedem verlust emotional die koffer packen und weiterziehen - ziel unbekannt.
28.7.06 19:20


sanftes wellenrauschen und küstenwind

dazu gesellten sich hohe flutwellen, sand, der auf der haut klebt und sonnenbrand am rücken, den man erst beim duschen bemerkt.
und ja, ich will zurück.
aber ich will soviel in dieser großen kleinen welt. nicht alleine einschlafen, zum beispiel und nicht alleine sonntags filme sehen müssen. ich will vorlesen und beim vorgelesen bekommen einschlafen. gedankengeschichten flüstern und morgens von kratzigen bartstoppeln geweckt werden. ich will. und darf mich dabei ruhig wie eine 5jährige fühlen, die sich gleich schreiend auf den boden schmeißen wird.

ich will - noch ganz viel sehen/riechen/hören/schmecken/fühlen/wissen/lieben und weitere tausend verben, die ich nicht aufschreiben will.

will ich dabei allein sein oder meinen willen teilen? nein, teilen geht nicht. aber kombinieren wäre eine möglichkeit - ein level finden, auf dem der wille in die gleiche richtung schlägt.

schwere gedanken. jetzt will ich ein glas wasser und schöne sommermusik. und ein buch.
24.7.06 00:19


immerhin der kleine weltmeister

auch wenn es zum groén pokal nicht gereicht hat, sind wir der kleine weltmeister. platz 3 ist immerhin besser, als im finale zu verlieren. obwohl wir das natürlich auch gewonnen hätten, denn die stimmung trägt die mannschaft, wie viele kommentatoren/moderatoren/andere (un)wichtige menschen nicht müde wurden zu betonen.
schön wars. aber auf irgendeine weise bin ich froh, endlich nicht mehr diese fahnen an jedem 2. auto sehen zu müssen. wobei - mir werden autocorsos und party auf der straße fehlen. hoffentlich bleibt ein bisschen euphorie bei uns.

interessant war die reaktion eines freundes, als ich ihm reichlich angeschickert erzählte, ich sei jetzt bloggerin. "was? schreibst du jetzt jeden grashalm auf, den du isst?" es wäre eine idee, aber nein. wen das jedoch interessiert, der möge sich melden

das wars aus meiner kleinen, bunten welt. adieu.


und natürlich werden les bleus (heute eher les blancs) weltmeister.
9.7.06 20:11


buttermilch nach mitternacht

während ich nebenberuflich taxizentrale spiele und mich irgendwie wachhalten muss, plündere ich kühlschränke und finde: buttermilch....wuuuuuuuuuhaaaaaaaaaaa. mag ich eigentlich nicht, aber mit fruchtgeschmack - genial. wie dieser super-schicki-micki-müller-werbe-fuzzi hab ich also den becher leergeschlürft.

um mich vor einem homeshoppingsender zu retten, läuft eine drittklassige und unlustige quizsendung im wdr. wer zum teufel produziert sowas noch? und viel wichtiger: wer bezahlt es, susanne fröhlich zum 1,23754168461 mal ins fernsehen zu bugsieren und die zuschauer mit dieser schrecklichen stimme zu quälen? nein, eigentlich will ich es nicht wissen. wobei - nein, wirklich nicht.

unibewerbungsverfahren sind doof. und unübersichtlich - ich mein, wer versteht den deutschen antragsdschungel? ich will doch einfach nur studieren, ganz stressfrei. aber ich gebe die hoffnung nicht auf, vielleicht werde ich es irgendwann verstehen.
3.7.06 00:22


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