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gestern, 16 uhr. auf zum fußball. höchstpersönlich bewaffnet mit einer flagge und geölten stimmbändern. vielleicht hätte ich besser einen herzschrittmacher gebraucht, bei dem elfmeterschießen.
genug fußball. viel besser war, dass uns von der ortsansässigen brauerei auf dem weg in die stadt zwei kisten bier geschenkt wurden

heute wurde weniger gefeiert. dafür gab's einen unmotivierten nachhilfeschüler, den ich mit texten gequält habe
und natürlich das portugal-spiel. mit herrn figo...hach, sehr netter typ.
gleich rockt noch herr bela den fernseher bei der campus invasion in münster - eigentlich zum mettärgern, dass ich nicht hingefahren bin.
außerdem kam heute die neue eskobar-cd. großartige musik einer großartigen band; wie alle anderen platten aber auch schon. falls noch jemand, die musik hört, meldet euch; dann fühlt man sich hier mit den doch recht unbekannten schweden im regal nicht allzu alleine
1.7.06 21:01


buttermilch nach mitternacht

während ich nebenberuflich taxizentrale spiele und mich irgendwie wachhalten muss, plündere ich kühlschränke und finde: buttermilch....wuuuuuuuuuhaaaaaaaaaaa. mag ich eigentlich nicht, aber mit fruchtgeschmack - genial. wie dieser super-schicki-micki-müller-werbe-fuzzi hab ich also den becher leergeschlürft.

um mich vor einem homeshoppingsender zu retten, läuft eine drittklassige und unlustige quizsendung im wdr. wer zum teufel produziert sowas noch? und viel wichtiger: wer bezahlt es, susanne fröhlich zum 1,23754168461 mal ins fernsehen zu bugsieren und die zuschauer mit dieser schrecklichen stimme zu quälen? nein, eigentlich will ich es nicht wissen. wobei - nein, wirklich nicht.

unibewerbungsverfahren sind doof. und unübersichtlich - ich mein, wer versteht den deutschen antragsdschungel? ich will doch einfach nur studieren, ganz stressfrei. aber ich gebe die hoffnung nicht auf, vielleicht werde ich es irgendwann verstehen.
3.7.06 00:22


immerhin der kleine weltmeister

auch wenn es zum groén pokal nicht gereicht hat, sind wir der kleine weltmeister. platz 3 ist immerhin besser, als im finale zu verlieren. obwohl wir das natürlich auch gewonnen hätten, denn die stimmung trägt die mannschaft, wie viele kommentatoren/moderatoren/andere (un)wichtige menschen nicht müde wurden zu betonen.
schön wars. aber auf irgendeine weise bin ich froh, endlich nicht mehr diese fahnen an jedem 2. auto sehen zu müssen. wobei - mir werden autocorsos und party auf der straße fehlen. hoffentlich bleibt ein bisschen euphorie bei uns.

interessant war die reaktion eines freundes, als ich ihm reichlich angeschickert erzählte, ich sei jetzt bloggerin. "was? schreibst du jetzt jeden grashalm auf, den du isst?" es wäre eine idee, aber nein. wen das jedoch interessiert, der möge sich melden

das wars aus meiner kleinen, bunten welt. adieu.


und natürlich werden les bleus (heute eher les blancs) weltmeister.
9.7.06 20:11


sanftes wellenrauschen und küstenwind

dazu gesellten sich hohe flutwellen, sand, der auf der haut klebt und sonnenbrand am rücken, den man erst beim duschen bemerkt.
und ja, ich will zurück.
aber ich will soviel in dieser großen kleinen welt. nicht alleine einschlafen, zum beispiel und nicht alleine sonntags filme sehen müssen. ich will vorlesen und beim vorgelesen bekommen einschlafen. gedankengeschichten flüstern und morgens von kratzigen bartstoppeln geweckt werden. ich will. und darf mich dabei ruhig wie eine 5jährige fühlen, die sich gleich schreiend auf den boden schmeißen wird.

ich will - noch ganz viel sehen/riechen/hören/schmecken/fühlen/wissen/lieben und weitere tausend verben, die ich nicht aufschreiben will.

will ich dabei allein sein oder meinen willen teilen? nein, teilen geht nicht. aber kombinieren wäre eine möglichkeit - ein level finden, auf dem der wille in die gleiche richtung schlägt.

schwere gedanken. jetzt will ich ein glas wasser und schöne sommermusik. und ein buch.
24.7.06 00:19


gefühl unbekannt verzogen

man hat das gefühl, man sollte etwas vermissen - eine ehemals beste freundin, die freiheit, die man mit einem auto hat oder die allmorgendliche weck-sms. aber man vermisst es nicht. warum nicht?

wie schnell stellt sich der mensch auf solche verluste und veränderungen ein? und warum tut er es? eigentlich sollte man froh sein, sich in sicheren bahnen, beziehungen und begegnungen zu bewegen und die große sehnsucht nach geborgenheit beschwor doch vor kurzem noch jede schlagzeile herauf. vielleicht ist es doch nicht so. es ist eine kurze trauer, bis man sich umgewöhnt hat.

natürlich ist nicht jeder verlust so schnell weggearbeitet. ob nun der lieblingsjoghurt nicht mehr im tiefkühlregal steht oder sich enge freunde nicht mehr melden - da unterscheidet das herz schon. doch trotzdem; irgendwann ist man darüber hinweg. findet sich ab.

ist es gleichgültigkeit? nein. vielmehr hält der mensch es mit den noamdenvölkern, die auch umherziehen. so muss man bei jedem verlust emotional die koffer packen und weiterziehen - ziel unbekannt.
28.7.06 19:20





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