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perfekt - unmöglich?

ja, es gibt sie. ja, es gibt perfektion. nicht was ordnung auf schreibtischen und in köpfen angeht, aber zwischen seelen und herzen. zwei menschen, die sich ohne worte verstehen, ergänzen, halten können - die sind perfekt.

und es gibt sehnsucht nach genau dieser perfektion...das gefühl, jemanden zu kennen, wenn man ihn genau 5 minuten angesehen hat. nach hause kommen. ohne erklären zu müssen. das herz gewärmt bekommen, ohne vorher eigenhändig das holz dafür hacken zu müssen. sich selbst im anderen erkennen, ohne das gefühl zu haben, sich korrigieren zu müssen. harmonie. stille.

das ist perfektion. das komplizierte an ihr ist die unerreichbarkeit bei den personen, bei denen man es am ehesten bräuchte. vielleicht ist diese art der perfektion eine art der liebe. vielleicht IST es liebe. wer weiß das schon?

die suche danach ist mühselig, doch man kann belohnt werden, wenn es nicht die ungerechtigkeit in der welt gäbe. tja. vielleicht auch eine art der gerechtigkeit, dass man immer wieder aufs neue danach suchen muss und sich nicht ausruhen soll.

falls jemand dieses gefühl findet, gibt es bitte bei mir zum universellen einsatz ab. oder besser nicht. vielleicht bin ich zu perfekt, um es halten zu können.
15.8.06 23:02


das herz so schwer, der kopf so leicht

mir sind heute steine vom kopf gefallen. direkt vom kopf ins herz. dort schlugen sie ein und schmerzten wie nadeln, mit denen man sich in den finger piekst. sie betäubten mir zuerst die sinne, schmerzten und pressten ein bisschen blut aus meinem herz. herzblut. herzblut für eine liebe, die keine mehr ist, aber eine war. eine starke, laute, schöne, schnelle liebe voller achterbahnfahrten. doch es ist nicht mehr, wie es war. wote brachten die steine ins rollen, worte, die ich noch nie zuvor gehört habe und mein herz erkalten ließen. für diese worte kann ich niemanden lieben.
so liegen nun die steine in meinem herzen. groß und schwer und sperrig blockieren sie mich und einen klaren gedanken,d er vordringen möchte. im kopf fühlt es sich alles so einfach und leicht an; im herz ist es kompliziert und tonnenschwer.
und würden herz und kopf nicht schon genug mit - und gegeneinander zu tun haben, meint auch noch das gewissen, seinen senf dazu geben zu müssen. darf es das? nein, schreit der kopf. ja, flüstert das herz.
und nachher bin ich genauso schlau wie vorher. im kopf leicht, im herz tonnenschwer.
20.8.06 22:22


DU. und ich irgendwo dabei

es gibt in meinem kopf nur noch wenige erinnerungen an die zeit ohne dich. auch wenn es nur ein halbes jahr mit wenigen wochenenden war- jede minute scheint sich mir eingebrannt zu haben. deine kleine kammer in meinem herzen ist voll mit bildern, tönen und gerüchen, die mich urückwerfen und eigentlich glücklich machen sollen. eigentlich. nein, sie machen mich nicht glücklich. sie nähren mein schlechtes gewissen, es nicht zu beenden. aber es geht nicht mehr. du hast einen dicken eisblock aus worten vor mein herz gelegt, der es lähmt und frieren lässt.
ich kann mit dem eisblock nicht leben. ich kann die lähmung nicht ertragen. und ich kann nicht ertragen, dass du plötzlich so anders bist. bist du so und hast mir die seite nicht gezeigt? oder war ich zu blöd und vor glück zu blind, um zu sehen, dass es nicht geht? habe ich mir selbst twas vorgemacht, um glücklich zu sein?
falls das so ist, muss ich mich bei dir entschuldigen. nein. muss ich nicht. es sind immer zwei schuld und eine schlacht kann nur verloren werden, wenn eine der seiten aufgibt oder kräftemäßig unterlegen ist. vielleicht habe ich zu früh aufgegeben und nicht dafür gekämpft, dass es gehen könnte. aber ich fühle, wie deine art in einigen punkten nicht stark genug für mich ist. nein, ich will nicht sagen, dass du schwach bist. nur nicht für mich passend.
so kitschig der satz auch klingt, aber ich will dich nicht verlieren. das jedenfalls schreit mein herz jedes mal, wenn ich auch nur daran denke, bald wieder allein zu sein. doch der kopf brüllt dagegen, dass es nicht anders geht. ich kann nicht kämpfen, ich brauche meine soldaten für den aufbau in meinem eigenen katastrophengebiet.
ich kann nur hoffen. hoffen, dass wir zusammen einen weg finden, der mich glücklich macht. auch wenn ich glaube, dass dieser weg utopie ist.
für die realität hoffe ich, dass es uns beide nicht zu sehr schmerzen wird und das wir es rechtzeitig bemerkt haben. da bist du und da bin ich, ehemals verbunden durch eine liebe, die nun langsam in meinen tränen untergeht. stück für stück reißt sie sich zwischendrin wieder hoch und fleht um hilfe. aber die gibt es nicht. nicht heute, nicht für uns. nicht so. nicht mehr.
20.8.06 22:31





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