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so soll es sein

und so war's erdacht- singt mir thees uhlmann ins ohr. thees, den du noch nie mochtest. für den du mich auslachtest, dass ich solche musik höre.
beim letzten mal thees hast du neben mir gesessen und es schrecklich gefunden. jetzt sitze ich hier alleine und niemand findet es mehr schrecklich, zieht mich wegen meiner musik auf und küsst mich. niemand ruft an weihnachten an, weil er es nicht mehr aushält. niemand, der mich morgens weckt und niemand mehr, für den ich mir auf der treppe die beine breche. du bist der niemand, für den ich im zug weinte, am telefon weinte, auf der straße weinte. tagelang konnte ich nichts anderes als weinen. mein körper weinte sich leer, doch meine seele verschloss sich vor dem monsun und sperrte alle bilder ein. ganz tief rein, sodass sie langsam, stück für stück jetzt rauskriechen. oder niemals rauskriechen werden.
natürlich ist alles wie früher. ist ja auch schon zwei monate her. natürlich können wir ganz locker, fröhlich und spaßig mteinander umgehen. können wir das? warum bin ich traurig, wenn ich auf deine nächtlichen sms scheinbar locker und freundschaftlich antworte? weil ich dich nicht verlieren will. weil all das immer noch das in mir trifft, was du in mir getroffen hast. und weil ich angst habe, dass ich nicht mehr die für dich bin, die ich sein will, wenn du weißt, dass du mir immer noch so viel bedeutest.
und so soll es wohl sein. mit uns sollte es nicht sein, aber wer weiß, warum. für mich war es großartig, perfekt, besser hätte es nicht sein können. nun heißt es warten. warten, bis du aus meinem herz ausziehst. bis mir solche abende wie dieser nicht mehr weh tun. bis ich thees ohne stich im herz hören kann.


und wenn man nur wüsste, woher man kommt
wenn man nur wüsste wohin
es einen unweigerlich führt
und wann du mich das nächste mal berührst -
mit den schönsten songs der welt
durch das schönste aller leben.

die trombone bei moon river
wie sie die hoffnung erhellt
die geigen bei wonderful world

ich lebe mich durch eines der schönsten leben
mit den schönsten songs der welt.
10.3.07 21:27


die zeit, mein feind

alle sagen, mit der zeit wird es besser. ich kann sagen, dass es nicht besser wird. dass es immer wieder aufgewühlt wird. zuerst ganz leise und man denkt, man könne es beiseite schieben, aber dann wird es größer und stärker und macht jede kontrolle überflüssig.
da bist du schon wieder. schon wieder. mittlerweile ist soviel zeit vergangen, aber ich habe das gefühl, immer noch auf der stelle zu treten und keinen schritt voran zu gehen, weil mich etwas an gummiseile fesselt, die verhindern, dass ich mich entferne. die mich immer wieder zurückreißen.
ich weiß, ich muss diese seile durchschneiden. ich darf mich nicht mehr von meinem feind, der zeit, besiegen lassen. ich muss handeln. weg von dir. ich bin wieder im mittelpunkt. ist ja schließlich auch mein leben.
25.3.07 14:36


so ist es nicht

glashaus ~ in meinem leben

Wahrscheinlich is' das hier die Regel
Man lebt eine Weile ganz glücklich zu zweit
Irgendwann trennen sich die Wege
und jeder geht einfach seinen eigenen allein
Doch was mich betrifft,
könntest du genauso gut,
wenn du gehn willst mir Arme und Beine abtrennen

Denn ich brauche dich in meinem Leben
Meine Farben verblassen,
wenn meine Sonne nicht scheint
Brauche dich zum Überleben
Wie Fische das Wasser,
kann nicht ohne dich sein
Kann nicht sein...
Kann nicht sein...

Wahrscheinlich ist es so im Leben
Nichts ist für ewig,
alles vergeht mit der Zeit
Verbindungen reißen wie Fäden
Wie Töricht es sein muss, zu wollen,
dass was bleibt
Doch in meinem Fall,
ist es ein anderes Problem
Wer mir dich nimmt,
kann mir ebenso Augen und Ohren nehmen

Denn ich brauche dich in meinem Leben
Meine Farben verblassen,
wenn meine Sonne nicht scheint
Brauche dich zum Überleben
Wie Fische das Wasser,
kann nicht ohne dich sein
Kann nicht sein...
Kann nicht sein...

Ich frag' mich was ich dem entgegne,
dass so wie es aussieht wie hier,
die Regel zu sein scheint,
denn ich brauch' dich in jedem Fall hier bei mir
Wie soll ich's beschreiben
Du bist für mich unentbehrlich
und ich bete dafür,
dass du bleibst,
weil wenn du gehst es mir die Kehle abschnürt



mir ist eins klargeworden. gestern, als du mir schriebst. als du mich anschuldigtest, dich hintergangen zu haben und mich als ein primitives ding abstempeltest. ich dachte immer, es würde nicht ohne dich gehen, doch es geht sogar sehr gut, wenn du der bist, den ich gestern gesehen haben. der mich beschimpft hat, der das zerstört hat, was uns verband. der mich entillusionierte.
ja, wahrscheinlich schwebte ich in einer illusion von dir, weil ich deine beste seite sah und diese mir so unbeschreiblich gut tat. diese seite, die ich zu lieben begann, aber die nur eine kleine von dir ist. denn da ist auch diese andere seite, die mir so kalt erschien und die mich so verletzten konnte, weil mein herz noch immer viel zu weit geöffnet ist für dich. für eine illusion, die gerade zerplatzt wie ein traum beim aufwachen. mit jeder sekunde ein bisschen mehr. und jedes deiner wörter hat uns weiter auseinander gebracht.
denn wer bist du eigentlich. und was bist du, wenn du du bist, noch für mich?
29.3.07 22:14





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