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vielleicht sind wir regentropfen. einsame, kleine regentropfen, die darauf hoffen irgendwann auf eine oberfläche zu treffen und dank der schwerkraft an ihr herunterzulaufen. mit viel glück verbindet man sich dann sogar mit einem anderen regentropfen - für eine kurze zeit. denn die meisten laufen ein stück zusammen und werden dann vom wind wieder auseinandergeschoben. andere laufen immer alleine und schlagen irgendwann auf der erde auf. sie versickern stumm. alle versickern stumm oder landen in haaren, auf asphalt oder polyester.
was passiert mit uns, wenn wir auf polyester landen? und wo gehen die tropfen hin, mit denen wir verbunden waren? wie wird man ein einzelner tropfen?

es wird nacht. es regnet. leise schlagen die regentropfen auf den asphalt. oder verbinden sich zu winzigen momenten des glücks.
1.7.07 00:20


weggeworfen.

ich würde dich nur beleidigen. dich angreifen. und du teilst mir mit, dass ich pünktlich zum 30.6. nicht mehr zu dir passe.

danke. danke, dass du mich solange rücksichtslos ausgenutzt hast. dass ich immer dann da war, wenn es dir gerade gepasst hat und dich unterhalten durfte. dass ich so unglaublich blöd war, zu glauben, du würdest dich auch nur annähernd noch für miich interessieren. aber nein - langsam erkenne ich, was ich noch für dich bin. ich war nicht die, die du lieben konntest. stattdessen hast du eine andere getroffen, während ich nacht für nacht hier saß, mir die augen ausheulte und verzweifelt gehofft, gebetet habe, dass es noch eine chance für uns gibt. nochmal ein uns.
und ich hoffte weiter, immer weiter. auch als ich wusste, dass es vorbei ist, dass du mich benutzt hast wie einspielzeug und mich dann zu den anderen in den schrank gestellt hast. ich war blind vor hoffnung, immer noch die fröhliche zu spielen und mich dir weiterhin hinzugeben. ich wollte nicht in der kälte erstarren, die dein herz ausstrahlte, denn ich hatte soviel wärme und zuneigung, soviel liebe gesehen und gespürt. und gestern habe ich sie gesehen, in deinen feindlichen worten, die um 2.30 noch viel mehr wehtun als bei tageslicht. denn es gab nichts außer meinem kissen und dem rauschen der nacht, was mich ablenken konnte. da ist nichts anderes mehr, weil du mir alles genommen hast.
du hast mit meiner hoffnung gespielt, sie mit deinem egoismus geschlagen, auf den boden geworfen und nochmal zugetreten. um dann mit genugtuung zu sehen, wie mies es mir damit geht und dein primitives machtgefühl zu spüren.
ich kann dir eigentlich keinen vorwurf machen, denn ich bin diejenige, die hoffte. und schon wieder - ich nehme alle schuld auf mich, dabei bist du der selbstsüchtige egoist nach dessen regeln ich zu funktionieren hatte. ich versuchte die regeln zu ändern und es raubte mir die kraft. ließ mich an meinen grundsätzen, an mir und meinen weltvorstellungen zweifeln. und jetzt das - ich passe mit meinen urteilen nicht mehr zu dir. aber ich musste die deinen schlucken und mir vorwürfe machen lassen. du hast es genossen, wenn du gespürt hast, wieviel mir an dir liegt, wenn du meine angst gehört hast, wenn ich dich nicht verärgern wollte. wenn ich mich an dich verkauft habe.
du hast meine hoffnung weggeworfen. ich weiß, dass sie wiederkommt. und ich weiß nicht, was du tun noch tun kannst, ohne dass ich dich immer noch mag. zu sehr mag.
1.7.07 20:56





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